Was ist die Schilddrüse

Was ist die Schilddrüse?

Die Schilddrüse ist – obwohl sie ein relativ kleines Organ ist – eine wichtige Steuerzentrale des Körpers. Sie bildet zwei lebenswichtige Hormone: Trijodthyronin und Tetrajodthyronin (Thyroxin). Schilddrüsenhormone beeinflussen viele Stoffwechselvorgänge im Körper, steuern die Körpertemperatur und den Wasserhaushalt. Bei Funktionsstörungen treten daher vielfältige Symptome auf. Mit nuklearmedizinischen Untersuchungen in meiner Praxis in Salzburg lassen sich Fehlfunktionen der Schilddrüse, wie z.B. Hashimoto-Thyreoiditis diagnostizieren. 

Eine Gewichtszunahme ohne Änderung der Nahrungsgewohnheiten, kann ein Anzeichen für eine Schilddrüsenunterfunktion sein. Ebenso ist ein länger bestehender, unerfüllter Kinderwunsch ein möglicher Hinweis auf eine Hypothyreose. 

Knotige Veränderungen an der Schilddrüse sind sehr häufig - eine Struma oder Knotenbildung ist bei jedem Dritten zwischen 18 und 65 Jahren nachweisbar. Der Anteil an einer Hashimoto-Erkrankung betroffen zu sein, liegt bei 6-8% der Bevölkerung. Die Ursache einer Hashimoto-Thyreoiditis ist häufig genetisch, oft findet sich diese Schilddrüsenfunktionsstörung auch bei nahen Angehörigen. 

Schilddrüsen-Krebs betrifft nur 6 pro 100 000 Einwohner pro Jahr.